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Das Nachtleben auf Kuba

Das Nachtleben auf Kuba

In vielen kleinen Restaurants auf Kuba kann man den Abend beginnen, der dann im ausschweifendem Nachtleben von Kuba endet.

Nachtleben auf Kuba:

In vielen kleinen Restaurants auf Kuba kann man den Abend beginnen, der dann im ausschweifendem Nachtleben von Kuba endet.

Auf Kuba muss zwischen zwei Arten von Nachtleben unterschieden werden. Zum einen gibt es das authentische Nachtleben auf Kuba. Da gibt es Cafés, da gibt es Bars, da gibt es Tanzlokale mit traditioneller Musik und da gibt es kubanische Discos bzw. Clubs. Auf der anderen Seite gibt es das touristische Kuba, das für seine Gäste eine Show nach der anderen abzieht. Das ist nicht böse gemeint, im Gegenteil, die Einwohner von Kuba kommen damit dem Wunsch ihrer internationalen Gäste am nächsten. Die andere Seiet des Entertainments auf Kuba ist die Hotelshow und die touristischen Strandbars in den Touristenhochburgen in Varadero und Cayo Coco.

Das Nachtleben der Bewohner von Kuba findet vor allem in Havanna statt. Neben unzähligen Cafés und Bars ist Havanna berühmt für seine Tanzshows.

Die wohl bekannteste Tanzshow in Havanna findet im Nachtclub „Tropicana“ statt. Auf einer Freiluftbühne im Garten des Nachtclub „Tropicana“ seit 1938 bereits allabendlich eine Tanzshow mit Weltniveau präsentiert.

In Havanna gibt es noch weitere weltbekannte Tanzshows. So findet im Hotel Nacianal de Cuba die Show „Parisien“ statt, im Hotel Riviera wird die Show „Copa Room“ aufgeführt und im Hotel Internacional wird die Show „Cabaret Continental“ aufgeführt. Im berühmten Hotel Habana Libre wird die Show „Torquino“ präsentiert.

In Havanna selbst ist das „Habana“ Café und das Café „Cantate mi Habana“ zu empfehlen. Letzteres liegt direkt an der Plaza de la Revolucion und ist praktisch nicht zu verfehlen.

Die traditionelle Musik auf Kuba, der Son, hat viel seit seiner großen Zeit verloren. Erst in den letzten Jahren findet eine Rückbesinnung auf den alten Musikstil von Kuba statt. In den so genannten Musikhäusern bekommt man ihn immer häufiger wieder zu hören.

Zu den bekannten Musikhäusern, die den Son spielen in Havanna, gehört das Casa de la Musica de Miramar.

Moderne Bars und Clubs, die vor allem bei der einheimischen Bevölkerung beliebt sind, ist das Café TV, das „Chan Chan“und der Club „Imagenes“.

Neben Havanna ist Santiago de Cuba das zweite Herzstück des Nachtlebens der Einheimischen auf Kuba. Auch in Santiago de Cuba gibt es eine Tanzshow mit Weltruhm. Das „Tropicana Santiago de Cuba“ ist ein Ableger des berühmten „Tropicana“ in Havanna.

Das „Tropicana“ ist auch schon der wichtigste Import aus der Hauptstadt Havanna. Eigentlich ist Santiago de Cuba die heimliche Hauptstadt des Nachtlebens auf Kuba. Während Havanna doch schon auf seine ausländischen Gäste ausgelegt ist, wird in Santiago de Cuba noch viele Traditionen aufrecht erhalten. So besteht sowohl für jung als auch alt das Hauptnachtleben aus Musikhäusern. In Santiago de Cuba gibt es jedoch Musikhäuser, die den traditionellen Son spielen als auch Musikhäuser für junge Kubaner und Gäste, die moderne westliche Musik spielen.

Zu den traditionellen Son Musikhäusern zählt das „Casa de la Trove“ und das „Casa de la Musica“. Die Musik der Jugend von Kuba, die nicht nur von Son und anderen Lateinamerikanischen Rhythmen bestimmt ist, sondern auch Einschläge aus dem Rap, Hip-Hop und dem Raggae hat, wird gespielt in dem „Casa Artex“, „Casa Avogados“, „Iris“, „La Ruenda“ und im „Casa de la Tradicion“. Ausländische Gäste sind immer gerne gesehen, sollten aber damit rechnen zum Tanzen aufgefordert zu werden.

Neben diesen sehr traditionellen Treffpunkten gibt es nächtliche Vergnügen, bei denen Besucher mindestens den Großteil des Publikums stellen. An den Stränden von Varadero gibt es viele Clubs, Cafés und Strandbars, in denen es noch bis spät in die Nacht hoch her geht. Bewohner von Kuba trifft man hier seltener, da das Preisniveau nicht entspricht, was sich ein Kubaner leisten kann und bei so vielen Touristen auch möchte.

Ganz extrem ist die Trennung in Cayo Coco. Bevor man auf die Insel Cayo Coco gelangt, welche durch einen lang gezogenen Damm mit dem Festland verbunden ist, wird zunächst der Pass kontrolliert. Nur Touristen und Angestellten der Hotels und Touristikkonzernen ist es gestattet Cayo Coco zu betreten. In den unzähligen Strandbars, Clubs und Cafés einen Kubaner zu finden ist fast unmöglich und wenn, dann ist sie oder er angestellt in der Touristik. Den Kontakt zu wirklichen Kubanern und deren Lebensumstände und ihre Art Nachts zu feiern lernt man auf Cayo Coco und in Varadero nicht wirklich kennen.